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Upside down – Ministrantenwallfahrt

Am Freitag, 27. August 2021, hieß es für mich: „Auf nach Alt-Buchhorst“. Denn dort findet die jährliche Ministrantenwallfahrt statt, bei der sich alle Ministrantinnen und Ministranten aus dem Erzbistum Berlin treffen können. Aus St. Canisius bin ich in diesem Jahr nach Alt-Buchhorst gefahren, um als Helfer im Technikteam an der Miniwallfahrt teilzunehmen.
Als ich dort ankam kannte ich niemanden, aber das änderte sich schon ganz bald und ich fühlte mich in der großen Helfergemeinschaft gut aufgenommen. Direkt nach dem gemeinsamen Abendessen ging es dann auch schon los mit den Vorbereitungen und dem Aufbau der Livestream-Technik für den nächsten Tag. Dass die Technik reibungslos funktionierte, war in diesem Jahr noch wichtiger als sonst. Der Pandemie geschuldet, reisten nämlich diesmal nur eine Vertreterin (Nuntia) oder ein Vertreter (Nuntius) aus den Gemeinden des Erzbistums Berlin, die sich zuvor angemeldet hatten, zur Miniwallfahrt an – statt wie sonst üblich große Minigruppen. Nach insgesamt 14 Stunden Technik-Aufbau konnte die Miniwallfahrt, die diesmal unter dem Motto „Upside down“ stand, am Samstag um 13 Uhr mit einem Gottesdienst, der live aus der Kapelle des Christian-Schreiber-Hauses in Alt-Buchhorst auf YouTube und Zoom gestreamt wurde, starten. Zelebriert wurde der Gottesdienst von Weihbischof Matthias Heinrich, eine Musikgruppe sorgte für die musikalische Gestaltung. Ich war in diesem Gottesdienst für den Ton verantwortlich, damit der bei den Zuschauerinnen und Zuschauern auch gut zu hören war. So musste ich zum Beispiel darauf achten, dass die Lautstärke nicht zu laut und nicht zu leise war, musste Mikrofone an- und ausschalten.
Nach dem gemeinsamen Gottesdienst lagen noch drei Stunden „Action Time“ vor uns, in der die Nuntien gegeneinander Quizze gespielt haben und dabei für ihre Gemeinde Punkte sammeln konnten. Die Minis, die die Wallfahrt in den Gemeinden gemeinsam verfolgten, wurden dabei live per Zoom zugeschaltet. Falls die Nuntien ihren Telefon-Joker zogen, waren sie auch direkt gefordert, eine Antwort zu geben und Punkte für ihre Gemeinde zu ergattern.

Gegen 17.30 Uhr machten sich die Nuntien wieder auf den Rückweg. Wir Helfer hatten das Vergnügen, noch weitere Zeit beim Aufräumen miteinander zu verbringen.

Mein Fazit: Das war für mich eine tolle erste Miniwallfahrt, bei der ich viel Gemeinschaft erfahren habe. Nächstes Jahr findet die Ministrantenwallfahrt im September statt und dann hoffentlich wieder in ganz großer Gemeinschaft mit allen in Alt-Buchorst.